BAUFBA_2_Copyright_DEFA_Stiftung_Jaworsk

75 Jahre Kriegsende in Berlin 

DAS FILMFEST IM KINO KROKODIL


77

©DEFA-Stiftung Jaworsky Fehdmer Bremer

77 JAHRE KRIEGSENDE IN BERLIN

ist eine Kooperation des Deutschen Kulturforums östliches Europa mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. und dem Geschichtsbüro Müller. Kurator Torsten Ingmar Gareis.

Kino Krokodil

Greifenhagener Straße 32

10437 Berlin-Prenzlauer Berg

S+U Schönhauser Allee (U2, S41, S42, S8, S85)

Tickets/Abend: 6,50 € über kinokrokodil@email.de

f001540_pic_08.jpg

6. Mai 2022
19.30 Uhr

IN JENEN TAGEN

Regie Helmut Käutner

Deutschland (West)

98 Minuten 1947 

©DFF - Deutsches Filminstitut & Filmmuseum, Frankfurt

Irgendwo-in-Berlin.jpeg

7. Mai 2022
19.30 Uhr

IRGENDWO

IN BERLIN

Regie Gerd Lamprecht

Deutschland (Ost)

85 Minuten 1946 

man-between-the-1953-002-child-in-bike-t

8. Mai 2022
19.30 Uhr

THE MAN BETWEEN

Regie Carol Reed

Großbritannien

100 Minuten 1953 

77 JAHRE KRIEGSENDE IN BERLIN
Filmreihe zum 8. Mai 1945

Eine Kooperation des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V.  mit 
dem Deutschen Kulturforum östliches Europa und dem Geschichtsbüro Müller.

2020 jährte sich das Ende des Zweiten Weltkrieges im Mai zum 75. Mal – pandemiebedingt konnte unsere damals geplante Filmreihe aber nicht stattfinden. Heute, zwei Jahre später, sehnen wir uns ein sofortiges Kriegsende herbei, denn es herrscht wieder Krieg mitten in Europa. Jeden Tag sehen wir Mut, Vernunft, Hilfsbereitschaft und Tatkraft, aber auch Not, Flucht, Trümmer und Tod in der Ukraine.


Die Hauptstadt des Deutschen Reiches lag 1945 in Trümmern. Doch schon bald wurde Berlin wieder zur Filmkulisse. Diese Trümmerfilme zeigen die Befreiung, die Not und die Probleme der Bevölkerung, Kriegsheimkehrer und Flüchtlinge, den Wiederaufbau und den beginnenden Kalten Krieg. Manches Mal gehen sie auch schon einen ersten Schritt in Richtung Vergangenheitsbewältigung.
 

Wir haben drei Spielfilme ausgesucht:
IN JENEN TAGEN entstand 1947 in der britischen Besatzungszone und zeigt die Geschichte von 1933 bis 1945 anhand von sieben Episoden. IRGENDWO IN BERLIN wurde 1946 im sowjetischen Sektor von Berlin gedreht und stellt die Situation unmittelbar nach Kriegsende dar. THE MAN BETWEEN (dt.: Gefährlicher Urlaub) ist ein britischer Thriller von 1953 und zeigt beide Teile Berlins während des Kalten Krieges.

Wir zeigen diese Filme mit einem Rahmenprogramm aus dokumentarischem Filmmaterial sowie Vorträgen und Gesprächen mit ausgewählten Gästen.


Aus der DEFA-Wochenschau DER AUGENZEUGE werden Ausschnitte aus der Reihe "Kinder suchen ihre Eltern" gezeigt, die bis 1949 über 400 Kinder und Eltern wieder zusammenbringen konnte. Ebenfalls aus Material des AUGENZEUGEN montierte dessen Chefredakteur Kurt Maetzig den Dokumentarfilm BERLIN IM AUFBAU.


Am letzten Abend präsentieren wir Ausschnitte aus der "West-Wochenschau" WELT IM FILM sowie aus einem Propagandafilm der Stasi, die diesen 1967 auch mit Filmmaterial aus der Nachkriegszeit erstellt hat.


Kuratiert von Torsten Ingmar Gareis.

 

©DEFA-Stiftung Kurt Wunsch

6. Mai 2022, 19.30 Uhr

Programm:

Ausschnitte aus der DEFA-Wochenschau DER AUGENZEUGE

"Kinder suchen ihre Eltern"

IN JENEN TAGEN

Regie Helmut Käutner

Deutschland (West)

98 Minuten 1947

Zwei Arbeiter schlachten unmittelbar nach Ende des Zweiten Weltkriegs ein altes Auto aus. Sieben Requisiten, die sie in oder an dem Wagen finden, führen zu sieben Geschichten zurück, die dieses Auto seit Beginn der NS-Diktatur "miterleben" musste und nun erzählt. 

In der letzten Geschichte findet ein Soldat das Auto in den letzten Kriegsmonaten 1945 in einer Scheune. Dort trifft er eine junge Witwe, die mit ihrem Kind zu Fuß aus Schlesien geflüchtet ist und in Richtung Hamburg weiter will. Obwohl er nach Süden muss und die Gefahr besteht, von einer Streife als Deserteur erschossen zu werden, fährt er die beiden am nächsten Tag nach Norden.

Einführung: Ariane Afsari, Deutsches Kulturforum östliches Europa, und

Stephan Müller, Geschichtsbüro Müller

Gast:

Dr. Michaela S. Ast,

Medienwissenschaftlerin und Filmhistorikerin

Moderation und Gespräch:
Torsten Gareis

f001540_pic_02.jpg

©DFF - Deutsches Filminstitut & Filmmuseum, Frankfurt

IRGEND_3_Copyright_DEFA_Stiftung_Kurt_Wu

©DEFA-Stiftung Kurt Wunsch

7. Mai 2022, 19.30 Uhr

Programm:

BERLIN IM AUFBAU

Regie Kurt Maetzig

Deutschland (Ost)

23 Minuten 1946

IRGENDWO IN BERLIN

Regie Gerd Lamprecht

Deutschland (Ost)

85 Minuten 1946

Für viele Kinder im zerstörten Berlin wird die Trümmerlandschaft zum Abenteuerspielplatz. Gustavs Vater kehrt als physisches und psychisches Wrack aus der Kriegsgefangenschaft zurück und wird zum Gespött der Kinder. Mit einer Mutprobe will Gustav die Ehre seines Vaters wieder herstellen.

Grußwort: Wolfgang Wieland, stv. Präsident Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V.

 

Gast:

Dr. Juliane Wetzel
wiss. Mitarbeiterin am Zentrum für Antisemitismusforschung (TU Berlin),
Vorstandsmitglied Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust Studien

Moderation und Gespräch:

Torsten Ingmar Gareis

8. Mai 2022, 19.30 Uhr

Programm:

Ausschnitte aus WELT IM FILM (Wochenschau GB/USA)

Ausschnitte aus KÜHLER KOPF, HEISSES HERZ, SAUBERE HÄNDE

Ministerium für Staatssicherheit, DDR, 1967

THE MAN BETWEEN (OmU)

dt. GEFÄHRLICHER URLAUB

Regie Carol Reed

Großbritannien

100 Minuten 1953

Nach dem Zweiten Weltkrieg reist die Britin Susanne Mallison nach Berlin, um ihren älteren Bruder Martin Mallison und seine neue Frau, die Deutsche Bettina Mallison, zu besuchen. Dort angekommen, muss sie feststellen, dass Bettina etwas vor ihrem Bruder versteckt.

The Man Between nimmt stilistisch und thematisch Anleihen beim Film Noir.

Gast: N. N.

Moderation Torsten Ingmar Gareis

manbetween knef12090.jpg
 
BAUFBA_1_Copyright_DEFA_Stiftung_Jaworsk

©DEFA-Stiftung Jaworsky Fehdmer Bremer