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75 Jahre Kriegsende in Berlin 

DAS FILMFEST IN DER KÖNIGSTADT

©DEFA-Stiftung Jaworsky Fehdmer Bremer

75 JAHRE KRIEGSENDE IN BERLIN

ist eine Kooperation des Deutschen Kulturforums östliches Europa mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. und dem Geschichtsbüro Müller. Kurator Torsten Ingmar Gareis.

Kino in der Königstadt

Straßburger Straße 55

10405 Berlin-Prenzlauer Berg

U2 Rosa-Luxemburg-Platz

Tickets unter ticket@kino-bar.berlin

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11. DEZEMBER 2020

19.30 Uhr

IN JENEN TAGEN

Regie Helmut Käutner

Deutschland (West)

98 Minuten 1947 

©DFF - Deutsches Filminstitut & Filmmuseum, Frankfurt

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12. DEZEMBER 2020

19.30 Uhr

IRGENDWO

IN BERLIN

Regie Gerd Lamprecht

Deutschland (Ost)

85 Minuten 1946 

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13. DEZEMBER 2020

19.30 Uhr

THE MAN BETWEEN

Regie Carol Reed

Großbritannien

100 Minuten 1953 

75 JAHRE KRIEGSENDE IN BERLIN

Eine verspätete Filmreihe zum 8. Mai 2020

Eine Kooperation des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V.  mit 

dem Deutschen Kulturforum östliches Europa und dem Geschichtsbüro Müller.

2020 jährt sich das Ende des Zweiten Weltkrieges zum

75. Mal. Die Hauptstadt des Deutschen Reiches lag 1945 in Trümmern, und doch wurde Berlin schon bald wieder zur Filmkulisse.


Diese "Trümmerfilme" zeigen die Befreiung, die Not und Probleme der Bevölkerung, Kriegsheimkehrer und Flüchtlinge, den Wiederaufbau und den beginnenden Kalten Krieg, und manches Mal versuchen sie auch schon einen ersten Schritt zur Vergangenheitsbewältigung zu machen.
 

Wir haben uns drei Spielfilme ausgesucht:
IN JENEN TAGEN entstand 1947 in der britischen Besatzungszone und zeigt die Geschichte von 1933 bis 1945 anhand von sieben Episoden. IRGENDWO IN BERLIN wurde 1946 im sowjetischen Sektor von Berlin gedreht und stellt die Situation unmittelbar nach Kriegsende dar. THE MAN BETWEEN (dt.: Gefährlicher Urlaub) ist ein britischer Thriller von 1953 und zeigt beide Teile Berlins während des kalten Krieges.

Wir zeigen diese Filme mit einem Rahmenprogramm aus dokumentarischem Filmmaterial, sowie Vorträgen und Gesprächen mit ausgewählten Gästen.


Aus der DEFA-Wochenschau DER AUGENZEUGE werden Ausschnitte aus der Reihe "Kinder suchen ihre Eltern" gezeigt, die bis 1949 über 400 Kinder und Eltern wieder zusammenbringen konnte. Ebenfalls aus Material des AUGENZEUGEN montierte dessen Chefredakteur Kurt Maetzig den Dokumentarfilm BERLIN IM AUFBAU.


Am letzten Abend präsentieren wir Ausschnitte aus der "West-Wochenschau" WELT IM FILM sowie aus einem Propagandafilm der Stasi, die diesen 1967 auch mit Filmmaterial aus der Nachkriegszeit erstellt hat.


Kuratiert von Torsten Ingmar Gareis.

 

©DEFA-Stiftung Kurt Wunsch

Zwei Arbeiter schlachten unmittelbar nach Ende des Zweiten Weltkriegs ein altes Auto aus. Sieben Requisiten, die sie in oder an dem Wagen finden, führen zu sieben Geschichten zurück, die dieses Auto seit Beginn der NS-Diktatur "miterleben" musste und nun erzählt. 

In der letzten Geschichte findet ein Soldat das Auto in den letzten Kriegsmonaten 1945 in einer Scheune. Dort trifft er eine junge Witwe, die mit ihrem Kind zu Fuß aus Schlesien geflüchtet ist und in Richtung Hamburg weiter will. Obwohl er nach Süden muss und die Gefahr besteht, von einer Streife als Deserteur erschossen zu werden, fährt er die beiden am nächsten Tag nach Norden.

11. Dezember 2020, 19.30 Uhr

Programm:

Ausschnitte aus der DEFA-Wochenschau DER AUGENZEUGE

"Kinder suchen ihre Eltern"

IN JENEN TAGEN

Regie Helmut Käutner

Deutschland (West)

98 Minuten 1947

Gespräch mit Dr. Alina Just 

Historikerin, HafenCity Universität Hamburg

Moderation und Einführung 
Torsten Gareis

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©DFF - Deutsches Filminstitut & Filmmuseum, Frankfurt

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©DEFA-Stiftung Kurt Wunsch

Für viele Kinder im zerstörten Berlin wird die Trümmerlandschaft zum Abenteuerspielplatz. Gustavs Vater kehrt als physisches und psychisches Wrack aus der Kriegsgefangenschaft zurück und wird zum Gespött der Kinder. Mit einer Mutprobe will Gustav die Ehre seines Vaters wieder herstellen.

12. Dezember 2020, 19.30 Uhr

Programm:

BERLIN IM AUFBAU

Regie Kurt Maetzig

Deutschland (Ost)

23 Minuten 1946

FLUG ÜBER BERLIN 1945

3 Minuten

IRGENDWO IN BERLIN

Regie Gerd Lamprecht

Deutschland (Ost)

85 Minuten 1946

Gast:

N. N.

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V.

Moderation Torsten Ingmar Gareis

13. Dezember 2020, 19.30 Uhr

Programm:

Ausschnitte aus WELT IM FILM (Wochenschau GB/USA)

Ausschnitte aus KÜHLER KOPF, HEISSES HERZ, SAUBERE HÄNDE

Ministerium für Staatssicherheit, DDR, 1967

THE MAN BETWEEN (OmU)

dt. GEFÄHRLICHER URLAUB

Regie Carol Reed

Großbritannien

100 Minuten 1953

Nach dem Zweiten Weltkrieg reist die Britin Susanne Mallison nach Berlin, um ihren älteren Bruder Martin Mallison und seine neue Frau, die Deutsche Bettina Mallison, zu besuchen. Dort angekommen, muss sie feststellen, dass Bettina etwas vor ihrem Bruder versteckt.

The Man Between nimmt stilistisch und thematisch Anleihen beim Film Noir.

Gast:

Prof. Wolfgang Benz (angefragt)

ehemaliger Leiter des Zentrums für Antisemitismusforschung, TU Berlin

Moderation Torsten Ingmar Gareis

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©DEFA-Stiftung Jaworsky Fehdmer Bremer

TICKETS UND ANFAHRT

KINO IN DER KÖNIGSTADT

Straßburger Straße 55

10405 Berlin-Prenzlauer Berg

U Senefelderplatz

Tram Rosa-Luxemburg-Platz

So bestellen Sie Kinokarten: Schicken Sie uns eine E-Mail an ticket@kino-bar.berlin, nennen Sie wie viele Karten Sie für welche Vorstellung reservieren wollen und hinterlassen Sie Ihren Namen und Ihre Telefonnummer.

Danke schön.

Wir wünschen einen schönen Filmabend.

Bitte beachten Sie bei einem Besuch der Filmreihe die folgenden Hygieneregeln:

– Bis zum Sitzplatz bitte immer den Mund-Nase-Schutz tragen

– Hände regelmäßig waschen und desinfizieren

– Immer einen Abstand von minimum 1,50 m einhalten

– Nur die ausgewiesenen Sitzplätze nutzen

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© 75 Jahre Kriegsende Berlin ist ein Filmfest des Deutschen Kulturforums östliches Europa in Kooperation mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. und dem Geschichtsbüro Müller. Kurator Torsten Ingmar Gareis.